Blogeintrag: Interaktion mit der Community
1. Entscheiden Sie, ob Ihre Facebook-Fans Ihnen private Nachrichten schicken können
Wenn Sie Ihren Facebook-Fans ermöglichen wollen, Ihnen direkt über Ihre Seite private Nachrichten zu
schicken, sollten Sie die Funktion unbedingt aktivieren. Gehen Sie dafür in Ihre Einstellungen, klicken Sie dort in der linken Spalte auf „Allgemein“. Rechts finden Sie dann den Abschnitt „Nachrichten“, wo Sie die Einstellung
vornehmen können. Wir empfehlen Ihnen, die Nachrichtenfunktion zu aktivieren und es Ihren Fans so zu ermöglichen, Sie leicht zu kontaktieren. Allerdings müssen Sie die Nachrichten dann auch kontinuierlich
überprüfen und beantworten. Facebook-Seiten haben mittlerweile einen Abschnitt, der anzeigt, wie
schnell Unternehmen auf Nachrichten antworten. Um in diesem Abschnitt nicht als langsam bezeichnet
zu werden, sollten Sie die Nachrichtenfunktion nicht aktivieren, wenn Sie keine schnelle
Antwort gewährleisten können.
2. Beobachten und beantworten Sie Kommentare auf Ihrer Unternehmensseite
Wir haben ja bereits erwähnt, dass Sie die Interaktionen der Fans mit Ihrer Seite beobachten sollen. Dabei sollten die Kommentare auf keinen Fall in Vergessenheit geraten. Sie können die Kommentare über den Tab „Benachrichtigungen“ oben auf Ihrer Seite beobachten und von dort aus beantworten. Sie müssen nicht notwendigerweise auf jeden einzelnen Kommentar antworten, aber Sie sollten die Unterhaltungen im Blick behalten – insbesondere, um mögliche Krisen in sozialen Medien abwenden zu können.
3. Facebook Fans in Entscheidungsprozesse einbinden
Diese Form der Fan-Bindung durch die eigene Facebook Page wird sich im Laufe der Zeit als extremer
Pluspunkt entpuppen. Wer als Fan mit einer Facebook Page hochzufrieden ist, der ist auch eher bereit sich
„einzubringen“. Facebook Marketing bedeutet, die eigenen Projekte und Prozesse kontinuierlich
weiterzuentwickeln. Das kann aber nur funktionieren, wenn man weiß, an welchen Stellen Probleme auftreten – und wie man diese Probleme beheben kann! Seien wir ehrlich: Das Tagesgeschäft sorgt oft dafür,
dass man bestimmte Dinge schlicht und ergreifend nicht wahrnimmt. Sei es nun aus Zeitmangel, aus
Desinteresse oder aus Gründen der Priorisierung. Die eigenen Facebook Fans lassen sich als „Warn- und Verbesserungssystem“ einsetzen. Dafür reicht es, ab und zu im Stil einer Umfrage zu ermitteln, welche Dinge von den Fans auf der Facebook Page als sinnvoll und gut erachtet werden – und welche nicht.
Basierend auf diesen Erkenntnissen lässt sich das eigene Facebook Marketing dann kontinuierlich verbessern. Die Einbindung der Fans sorgt für eine engere Bindung, die Community fühlt sich so als echter Teil des Projekts – und das gilt nicht nur für Fanpages kleiner und mittlerer Unternehmen, denn auch große Unternehmen und
Konzerne können genau dieses Prinzip erfolgreich für das eigene Marketing auf Facebook einsetzen.
Im Idealfall spart man letztendlich Kosten, weil man keine aufwendigen Prozesse starten muss, um
Informationen über gute und schlechte Bestandteile auf der eigenen Facebook Page zu bekommen. Die Community übernimmt diesen Part – im „schlimmsten“ Fall hat man lediglich zu viele Vorschläge und muss sich durch diese Daten ackern.
4. Facebook Page auf die Bedürfnisse der User abstimmen
Weil der Fan im Mittelpunkt des Facebook Marketings steht, muss auch die Facebook Page einzig und allein
auf diesen Zweck ausgerichtet sein. Für alle Anbieter von Inhalten auf Facebook bedeutet das: Nur Inhalte mit
echtem Mehrwert und einem konkreten Vorteil sind wirklich sinnvoll. Alles andere ist Ballast. Um die eigenen
Fans bei Laune zu halten, ist es nicht wichtig, jeden Tag mehrfach Inhalte zu veröffentlichen. Es bringt auch nicht
viel, zum Beispiel möglichst viele News zu veröffentlichen. Eine große Anzahl der im Internet veröffentlichten
Inhalte haben eine geringe Halbwertzeit. Man kennt es von früher: Niemand interessiert sich für
die Nachrichten aus der Zeitung vom Vortag. „Evergreen“-Content kommt bei den meisten Usern
dagegen sehr gut an: Zeitlose Inhalte, die heute und auch noch in ein paar Monaten oder sogar vielleicht
Jahren einen Mehrwert darstellen. Mit Nachrichten zum aktuellen Weltgeschehen klappt das nur sehr kurzfristig.
„Immergrüne“ Inhalte bieten nicht nur einen dauerhaften Mehrwert, sie können auch öfter verwendet werden. Mit einer aktuellen Nachrichten-Meldung ist das nicht der Fall, denn schon nach kurzer Zeit gibt es in der Regel ein neues Thema, dass das vorherige ablöst. Wenn man keine Facebook Page für ein Nachrichten-Magazin oder einen TV-Sender für News verantwortet, dann sollte man Inhalte produzieren, die
einen enzyklopädischen Charakter haben. Content also, der Dinge erklärt, vermittelt und dafür sorgt, dass die Fans einen dauerhaften Wissensvorsprung erlagen. Und was für wissenswerten Content gilt, hat auch für alle
anderen Inhalte auf einer Facebook Seite zu gelten. Seriöses Facebook Marketing nervt die Fans nicht mit
überflüssigen und sinnlosen Elementen –nur die wirklich notwendigen Dinge sollten es am Ende auf die Facebook Page schaffen. Zum Glück bieten Facebook grundsätzlich nur wenige Möglichkeiten, um eine Fanpage zu überfrachten. Bei Websites sieht das schon anders aus – denn oft werden vor allem die Websites von Firmen und Konzernen mit überflüssigen Inhalten übersäht. Grundsätzlich muss gelten: Was für den Fan (oder den User) keinen direkten Nutzen hat, was keinen konkreten Zweck erfüllt und was schlicht und
ergreifend nicht gebraucht wird, muss weg. Daraus folgen oft sehr schlanke Websites – und natürlich auch
Facebook Pages, die sich wirklich ausschließlich auf den Fan fokussieren.
5. Fans durch regelmäßige Statusmeldungen informieren
Über die Statusmeldungen auf Ihrer Profilseite können Sie aktuelle Informationen wie Pressemitteilungen,
Fachartikel oder Unternehmensinformationen liefern. Ihre Fans werden über jede neue Meldung informiert und
bleiben über Ihr Unternehmen auf dem neusten Stand, auch wenn sie Ihre Facebook-Seite nicht besuchen. Fans können diese Statusmeldungen mit ihren Freunden teilen, die Reichweite Ihrer Informationen wird
automatisch erhöht, ein viraler Effekt entsteht.