Blogeintrag: Das Profil optimal anlegen
1. Erstellen Sie kein persönliches Facebook-Profil, sondern eine richtige Unternehmensseite
Viele Marketer und Unternehmer erliegen der Versuchung, persönliche Profile für ihre Marken zu erstellen, statt
einer tatsächlichen Unternehmensseite auf Facebook. Das hat aber einige gravierende Nachteile. Sie verpassen beispielsweise einige Funktionen, die nur Unternehmensseiten auf Facebook bieten,
zum Beispiel Tools für die Inhaltserstellung, Möglichkeiten für gesponserte Inhalte sowie Analytics im Facebook Business Manager. Außerdem müssten Ihnen interessierte Mitglieder Ihrer Zielgruppe eine Freundschaftsanfrage
schicken, um mit Ihren Inhalten interagieren zu können. Und Sie wollen es Ihren Kunden ja nicht unnötig erschweren, mit Ihnen in Kontakt zu treten, sondern alle wichtigen Informationen
auf einen Blick bieten. Erstellen Sie auch kein zusätzliches „berufliches“ Profil, das auf Ihr Unternehmen verweist. Viele Facebook-Nutzer haben ein privates Profil, das sie lediglich für Inhalte mit Freunden und Familie
verwenden. Sie erstellen dann ein weiteres Profil, in dem sie den Firmennamen erwähnen. Die Absicht, die dahinter steht, ist, dass sie dann auf Facebook berufliche Kontakte annehmen können, ohne dass diese
die privaten Posts sehen können. Aber tatsächlich verstößt die Erstellung mehrerer persönlicher Profile
gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook.
2. Verwenden Sie verschiedene Rollen für Ihre Unternehmensseite, um Fehler beim Posten zu vermeiden
Man kennt diese Horrorgeschichten von Social-Media-Marketern, die versehentlich private Inhalte auf den Social-Media-Plattformen ihres Arbeitgebers veröffentlicht haben. Um solche alptraumhaften Szenarien
zu vermeiden, können Sie Rollen für Unternehmensseiten zuweisen und somit nur den Mitarbeitern Zugriff
gewähren, die ihn auch für ihr Tagesgeschäft benötigen. Bevor Sie damit loslegen, sollten Sie die Mitarbeiter, die sich mit Social-Media-Marketing noch nicht so gut auskennen, unbedingt schulen. So räumen Sie alle Unklarheiten aus dem Weg, bevor Inhalte dann tatsächlich veröffentlicht werden. Sie sollten wissen, was Ihre Mitarbeiter posten, wann sie es posten und in welcher Rolle. Um Rollen zuzuweisen, gehen Sie auf Ihrer Unternehmensseite auf „Einstellungen“ und klicken Sie dann auf „Rollen für die Seite“. Wenn Sie Inhalte für Ihr Unternehmen posten, sollten Sie sicherstellen, dass Sie diese nicht aus Versehen
von ihrem privaten Profil aus posten. Das können Sie überprüfen, indem Sie in Ihren Einstellungen die „Beitragsattribution“ einsehen.
3. Fügen Sie ein erkennbares Profilfoto hinzu
Sie sollten ein Profilfoto wählen, dass Ihre Zielgruppe leicht wiedererkennen kann. Bei großen Unternehmen
oder bekannten Marken könnte das beispielsweise das Logo sein. Freiberufler oder Berater können
auch ein Foto von sich verwenden. Der Wiedererkennungswert ist wichtig, damit Sie besonders in der Facebook-Suche leicht gefunden werden können und „Gefällt-mir“-Angaben bekommen. Ihr Bild wird in
den Suchergebnissen, oben auf Ihrer Unternehmensseite und in Miniaturansichten neben Ihren Posts gezeigt,
wo Benutzer sie in ihren Feeds sehen. Daher ist die richtige Auswahl sehr wichtig.
4. Wählen Sie ein aussagekräftiges Titelbild aus
Der nächste Schritt ist die Auswahl eines attraktiven Titelbilds. Ihr Titelbild nimmt im direkt sichtbaren Bereich Ihrer Facebook-Seite einen großen Platz ein. Daher sollten Sie unbedingt ein qualitativ hochwertiges und für Ihre
Besucher ansprechendes Bild auswählen. Denken Sie daran, dass sich die Maße der Titelbilder genauso wie die der Profilbilder öfter ändern. Orientieren Sie sich also stets an den offiziellen Richtlinien.
5. Fügen Sie Ihrer Facebook Unternehmensseite einen Call-to-Action (CTA) Button hinzu
Facebook führte diese Funktion im Dezember 2014 ein. Seitdem gibt es für Unternehmen eine immer
breitere Auswahl an CTA-Buttons. Dazu zählen CTAs wie „Video ansehen“, „Registrieren“ oder
„Jetzt Buchen“. Die Schaltflächen können jeweils mit einer Ziel-URL oder einem entsprechenden Inhaltsangebot
personalisiert werden. Marketer können auf diese Weise mehr Traffic auf ihre Websites leiten oder
die Aufmerksamkeit für Facebook-Content erhöhen, den sie promoten möchten. Sie können dann auswählen, was für einen Button Sie erstellen möchten und mit welcher URL oder welchem Content auf Ihrer
Facebook-Seite die Schaltfläche verknüpft werden soll. Um zu erfahren, wie viele Personen auf Ihren Button geklickt haben, wählen Sie einfach im Dropdown-Menü die Option „Statistiken anzeigen“.
6. Füllen Sie den Abschnitt „Info“ mit den wichtigsten Informationen aus und erwähnen Sie
auch wichtige Meilensteine Ihres Unternehmens
Jetzt sind wir bei einem der wichtigsten Bereiche Ihrer Facebook Unternehmensseite angelangt: Der Abschnitt „Info“. Ihren Besuchern wird die Vorschau Ihres Info-Texts bei Aufrufen Ihrer Seite nicht
mehr direkt angezeigt. Stattdessen müssen sie in der linken Spalte auf „Info“ klicken. Dennoch ist dies einer
der ersten Bereiche, die Ihre Besucher ansehen werden, wenn sie mehr über Ihr Unternehmen
herausfinden möchten. Innerhalb des Info-Abschnitts gibt es viele verschiedene Optionen, um eigene Texte
hinzuzufügen. Sie sollten vor allem die Bereiche optimieren, die am besten zu Ihrem Unternehmen passen:
die allgemeine Beschreibung, die Mission, Unternehmensinformationen oder Ihre Story. Dabei sollten Sie
kurze aber anschauliche Texte verfassen. So kann Ihre Zielgruppe ein Gespür dafür bekommen,
wofür Ihr Unternehmen steht, bevor sie sich entschließt, Ihre Seite zu liken. Sie sollten auch Meilensteine Ihrer
Unternehmensgeschichte sowie Auszeichnungen auflisten. Dazu zählen beispielsweise Daten, zu denen
Sie beliebte Produkte oder Dienstleistungen herausgebracht haben. Auch Gründungsdaten oder wichtige
Veranstaltungen Ihres Unternehmens können Sie hier ergänzen.