Blogeintrag: Wie Sie visuellen Content am besten nutzen
1. Beachten Sie die Anforderungen an ein Bild auf Pinterest
Wenn Sie Ihre Website für dieses Social Network optimiert haben, aber Pinterest ihre Bilder immer
noch nicht darstellt, dann überprüfen Sie die Maße. Fotos mit einer geringeren Höhe und Breite als 80 Pixel werden von Pinterest nicht unterstützt. Optimal sind 600 x 800 Pixel, die für das Pinboard auf 192 x 256 Pixel verkleinert werden. Auch Hintergrundbilder oder in iFrames oder in Flash Websites eingebettete Motive werden nicht erkannt. Wenn Sie diese Vorgaben genau beachten, werden Ihre Pins besser beachtet. Das garantiert im besten Fall mehr Klicks auf Ihre Unternehmensseite.
2. Ein gutes Bild
Pinterest funktioniert zu einem grossen Teil über Bilder. Das heisst, ein gutes Bild ist wichtig. Ein Bild, das auffällt, dass ästhetisch ansprechend ist und in guter Auflösung gepinnt wird. Interessant: Laut expandedramblings.com kriegen Pins ohne Gesicht 23% mehr Repins. Pinterest ist nicht Facebook!
Hochformat ist besser als Querformal (weil der Feed vertikal, also in Spalten, aufgebaut ist, aber auch weil 85% der User Pinterest auf ihrem Smartphone nutzen). Optimal ist ein Seitenverhältnis von 2:3. Wenn Ihr Pin extremes Hochformat ist, wird im Feed einfach mal der oberste Teil angezeigt und beim Klick darauf
“entfaltet” sich das ganze Bild. Pinterest nutzen heisst also auch, Bildern auf Ihrer Website/Ihrem Blog noch
mehr Bedeutung beimessen. Ihre Blogposts sollten Bilder enthalten, die Sie auf Pinterest nutzen können. Sie können sie zum Beispiel mit Canvas auf Pinterest zugeschnittenen Vorlagen erstellen. Auch Infografiken
funktionieren auf Pinterest sehr gut.
3. Legen Sie Wert auf starke visuelle Botschaften
Überlegen Sie sich kreative Möglichkeiten, um Ihr Produkt und Ihre Marke visuell ins beste Licht zu setzen. Pinterest untersuchte die Performance von 50.000 Werbe-Pins und stellte fest, dass Lifestyle-Bilder stets erfolgreicher waren als reine Produktbilder. So waren die Clickthrough-Raten von Mode-Pins, die die Produkte im Alltagseinsatz zeigten, um 30 Prozent höher als bei reinen Produktbildern, die Checkout-Rate sogar um 170 Prozent. 80 Prozent der Pinterest-Nutzer loggen sich über die Pinterest-App auf einem
mobilen Endgerät in das Netzwerk ein. Die Bilder sollten also für die Darstellung auf kleinen Bildschirmen
optimiert sein. Fotos im Hochformat sind hier die beste Wahl, weil Sie aus diesen am meisten
herausholen können. Das Seitenverhältnis kann bis zu 1:2,8 betragen, 2:3 gilt aber als ideal. Ihre Bilder
sollten daher eine Größe von 600 x 900 Pixel aufweisen. Fotos mit einer Länge von mehr als 1.560 Pixel werden abgeschnitten. Ergänzen Sie Ihre Bilder um ein paar Zeilen Text und geben Sie damit einen Vorgeschmack auf den verlinkten Inhalt. Pins zum Thema Essen und Trinken mit Text im Bilderzielten 23 Prozent höhere Click-Through-Raten und wurden 31 Prozent
häufiger gepinnt. Aber übertreiben Sie es nicht – die Plattformrät explizit von überladenen, unruhigen Bildern ab. Die Enhance Photo Editor-App von Hootsuite bietet eine einfache Möglichkeit, Ihren Bildern ein,
zwei Zeilen Text und Ihr Logo hinzuzufügen und es automatisch auf die optimale Größe für einen Pin
zurecht zu schneiden. Denken Sie stets auch daran, dass Sie mehrere Pins mit unterschiedlichen
Bildern erstellen können, die alle auf dieselben Website-Inhalte verlinken. Das ist nicht nur erlaubt, sondern
wird sogar ausdrücklich empfohlen, da unterschiedliche Bilder auch unterschiedliche Zielgruppen
ansprechen können.